Am Anfang standen Vorüberlegungen: Kann ich meine Gemeinde so lange sich selbst überlassen? <Selbstironie>  "Bin ich ersetzbar?" </Selbstironie>. Ich finde: Ja, ich bin ersetzbar. Ich möchte loslassen und mich auf eine offene ganz und gar selbst zu strukturierende Zeit einlassen. Ich möchte mir Zeit nehmen, geistig, geistlich, beziehungsmäßig und körperlich aufzutanken.

 Nach dem Antrag im März 2014 und dem positiven Bescheid des Oberkirchenrats war zunächst die Frage: An welchen Studienort gehe ich? Erwogen habe ich Heidelberg, München, Rom, Wien, Taipeh - oder doch eher in die Nähe: Neuendettelsau? Ich habe mich letztlich für Tübingen entschieden, die familienfreundliche Variante. Als nächstes stand an, neben der täglichen Arbeit einiges für die Vorlesungszeit des Sommeremesters 2015 (Mitte April bis Ende Juli) zu erledigen: Gottesdienstvertretungen organisieren, Vertretungsplan mit den Kollegen zusammenstellen, Konfirmanden-Anmeldung vorziehen, Veranstaltungen für Herbst 2015 und Frühjahr 2016 organisieren. Viele grössere und kleinere Dinge wollten und wollen vor Ostern en noch erledigt sein. 

Nun ist's absehbar. Ich freue mich auf:

  • Zeit zum Lesen ohne Unterbrechungen und ohne den Gedanken an die nächten fertigzustellenden Dinge
  • Gelegenheit zur Diskussion mit gleichaltrigen und jüngeren Menschen an der Uni
  • Zeit zum Schreiben, Zusammenfassen, Entfalten von Gedanken (auch in diesem Blog)
  • Freie Wochenenden mit meiner Frau und für Besuche bei Verwandten und Freunden
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