Als Zusammenfassung und Handout für einen Gesprächsabend habe ich 5 Positionen dargestellt, charakterisiert und ihre Stärken und Probleme benannt. Diese häufig eingenommenen Positionen sind:

A. Materialismus. "Wirklich ist nur, was man mit den Sinnen wahrnehmen oder mit Instrumenten messen kann."
B. Gleichgültiger Pluralismus. "Wir glauben doch alle irgendwie an den selben Gott."
C. Exklusivismus. "Es kann nur eine Wahrheit und nur eine wahre Religion geben - und das ist meine."
D. Inklusivismus. "Die eigene Religion enthält die volle Wahrheit und führt zum vollen Heil. Vorstufen und Teile der Wahrheit, einzelne >Strahlen< vom Licht der Sonne sind aber auch in anderen Religionen zu finden."
E. Respektvoller Pluralismus. "Ich bezeuge die Wahrheit, die mich trägt - und gestehe dir eine andere Überzeugung zu."

Ich selbst vertrete den christlichen Glauben aus der Position E heraus. Eine prägnante Abwägung kann man hier herunterladen. Auf Rückmeldungen freue ich mich.
Zur Vertiefung empfehle ich: Christlicher Glaube und religiöse Vielfalt in evangelischer Perspektive. Ein Grundlagentext des Rates der EKD. Siehe hier.

 

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