Wie gehen wir damit um, dass andere einen Vorteil haben?

Kain ist seßhafter Bauer und hat damit eine ganz andere Lebenswelt als der nomadische Hirte Abel. Aus Gründen, die bewusst nicht erklärt werden, empfindet sich Kain als vom Leben und von Gott schlechter behandelt als Abel. Es "überläuft ihn heiß" und ihm "fällt das Gesicht herunter" - wie man 1 Mose 4,6 wörtlich wiedergeben könnte.

Gottes Stimme warnt ihn: "Wenn du es gut machst, kannst du den Blick erheben". Du kannst Repekt und Wertschätzung für deinen Bruder empfinden und musst auch dich selbst nicht als herabgesetzt empfinden.

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Waldkirche Abrisstrümmer 1 1600

Gestern habe ich in meiner Heimatstadt Heidenheim/Brenz vorbeigeschaut und diese Bilder gemacht.

Das Waldkirche-Gemeindezentrum wurde 1975 in einem seit 1950 schnell wachsenden Stadtteil von Heidenheim/Brenz gebaut. Die Waldkirche beherbergte ein reges Gemeindeleben, aus dem u.a. der „Offene Abend“ in Heidenheim und das „Kinderwerk Lima“ hervorgingen. Um das Jahr 2000 herum gründete der evangelikale Kern der Waldkirchengemeinde die später als „Gemeinschaftsgemeinde“ organisierte „Brückengemeinde“.

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An diesem Sonntag steht traditionell das Motiv vom Hirten und den Schafen im Mittelpunkt. Während Schafherden bei vielen von uns eher romantische Gefühle auslösen, waren sie für antike Nomadengesellschaften Alltag. Die dort wahrgenommenen Beziehungsmuster wurden Maßstab auch für das Handeln im Großen. Hirten waren zunächst nicht die erst viel später so genannten „Pastoren“ oder „Pfarrerinnen“, sondern die Könige. Die Funktion des Königs, der staatlichen Leitung, wurde an der Erfahrung eines „guten Hirten“ gemessen. Der Prophet Hesekiel (Hes 34,2) bringt es sehr deutlich zum Ausdruck: „Wehe den Hirten, die sich selber weiden!“ Sie verlieren ihre Legitimation.

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Auf dem Gelände des Bauernhausmuseums gab es einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt: Dezente, handgemachte Musik, ausgesuchte Anbieter, angemessene Preise.

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Zwischen den Jahren waren wir im Ried unterwegs: Eine abwechslungsreiche und märchenhafte Landschaft!

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Weg ins NirgendwoIm August sind wir aus dem "Speckgürtel um Stuttgart" in die Region "Nördlicher Bodensee" umgezogen. Auf dem Weg von Pfullendorf nach Ostrach finden sich dieser Kreisverkehr mit einer Abzweigung "ins Nirgendwo".

Ein Kollege fragte mich: "Was hast du angestellt, dass du dorthin versetzt worden bist?" Nichts, ich habe mich umgeschaut, mich beworben und bin gewählt worden! Es scheint für Menschen um Stuttgart kaum vorstellbar, weiter weg von ihrem stau-umflossenen Feinstaubkessel zu leben. Doch wo ist die "Mitte" auf die wir uns beziehen? Die Welt ist rund. Das "Ende" der Welt ist nur das Ende unseres bisherigen Horizonts. Oder mit Udo Lindenberg gesprochen: "Hinterm Horizont geht's weiter ...".
Manche Wege zu Verwandten sind gleich lang wie bisher. Manche Wege zu Freunden sind leider ein Stück länger - aber sind wir mit einem Abstand von eineinhalb Stunden "aus der Welt" gefallen?

Näher ist es zum Bodensee (ca. eine halbe Stunde). Und auch hier im Umfeld lebt es sich sehr schön. Ja, die Menschen ticken anders und die Uhren gehen anders. Wir sind dabei, uns neu einzufinden, alte Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. "Zuhause ist man, wo man verstanden wird" (Martin Buber).

Einblicke ins benachbarte Burgweiler-Pfrunger Ried aus einer morgendlichen Fotowanderung:

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Diese Nachricht habe ich vor einigen Tagen auf meiner Facebook-Seite gepostet. Ein paar Tage später habe ich mich komplett abgemeldet.

 

Ich gehe! Wer geht mit?

In den letzten Tagen habe ich nach dem Camebridge Analytica – Skandal die Reaktionen von M. Zuckerberg beobachtet und mir einige Gedanken gemacht.

Mein Ergebnis:

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 Mofi Vollmond_a2

 20:09 Uhr - Vollmond
 in großer Erdnähe

 
Mofi Blutmond_b2

 04:32 Uhr - "Blutmond",
 Mond voll im Schatten der Erde 

 
 Mofi Blutmond_c2

 05:15 Uhr - Mond beginnt,
 den Erdschatten zu verlassen 

 Blutmond d2

 05:40 Uhr - Mond entfernt sich 
 weiter aus dem Schatten 

 - Ein Klick auf ein Bild öffnet ein Fenster mit fünffacher Breite - 

Hinter der Schöpfungserzählung in 1. Mose 1 steht ein Weltbild, bei dem die Erde eine auf tiefen Säulen gegründete Scheibe ist, über der sich halbkugelförmig das Firmament mit der Sonne, dem Mond und den Sternen wölbt. Über diesem Firmament und unter der Erde ist die Urflut, die wie durch geöffnete Schleusen durch Erdspalten und durch Risse im Firmament hereinbrechen kann. Dieses Weltbild ist spätestens seit Galileo Galilei, Tycho Brahe und Johannes Kepler überholt.

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Am Montagabend führte PD Dr. Wendte ins Seminarthema ein: "Die vielen Gesichter Jesu Christi. Die Systematische Theologie vor der Herausforderung durch afrikanische und asiatische Christologien".

Bevor ich den Seminarraum betrat, zögerte ich etwas: "Soll ich mich tatsächlich zu diesen Jungen setzen, die jünger sind als meine Kinder?" Ich war tatsächlich der einzige Gasthörer, insgesamt waren wir 15 Studenten/innen (7m/8w). Eine Vorstellungsrunde zeigte eine große Spanne von Vorerfahrungen mit dem Thema bis hin zu "Ich habe kein Vorwissen und keine Erwartungen ..." zwinkernd

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